Technische Begriffe
Bitte zögern Sie nicht zu fragen, falls ein Ihnen unbekannter Begriff hier fehlt
oder Sie eine Erklärung nicht verstehen.
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Blindtext
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Text ohne inhaltliche Relevanz, der beim Entwurf von Webseiten eingefügt wird, wenn
die späteren Inhalte noch nicht vorliegen. Blindtext muß vom Erscheinungsbild möglichst
genau wie echter Text wirken. Daher sind zufällige Buchstabenreihen nicht empfehlenswert.
Es kursieren zahlreiche Blindtexte im Web. Bisweilen wurden schon Politiker-Reden
zu diesem Zweck verwendet. Einen Blindtext, der unter einer freien Lizenz zur Verfügung
steht (und einen gewissen Unterhaltungswert hat) finden sie hier unter
Blindtext
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Braille-Zeile
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Gerät, das Daten aus einem PC in Blindenschrift (Braille) ausgibt. Dabei handelt es sich
um eine ca. 80 Zeichen breite Zeile, die mechanisch das Punktmuster der Blindenschrift erzeugt, so
daß diese ertastbar wird. Braille ist die bekannte, aus sechs (2 × 3) Punkten je Zeichen aufgebaute
Blindenschrift. Damit Blinde damit den Inhalt einer Website erkennen können, sind wie bei der Verwendung
eines → Screenreaders bestimmte Voraussetzungen zu beachten.
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Browser
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Programm zur Darstellung von Webseiten. Der verbreitetste – und technisch mit Abstand
minderwertigste – ist der „Internet Explorer“ eines bekannten Software-Herstellers. (Dieser
enthält so viele Fehler, daß er die Arbeit an einem Web-Projekt leicht verdoppeln kann.)
Fast alle anderen gängigen Browser sind weitaus besser entwickelt, insbesondere was die
Umsetzung von Webstandards betrifft. Empfehlenswert: Firefox , Opera und für die Macintosh-Plattform Safari .
Alle heute üblichen Browser sind grafische Browser. Es gibt jedoch auch reine Textbrowser, die
auf Terminals ohne grafische Oberfläche laufen, ein Beispiel ist Lynx .
Der Marktanteil solcher Browser ist nicht meßbar, allerdings bieten sie eine gute Testmöglichkeit: Was
darauf sauber dargestellt wird, ist sehr wahrscheinlich (weitgehend) barrierefrei.
Historisch wichtige Browser waren Mosaic und Netscape.
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CAPTCHA
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Abkürzung: (engl.) Computer Aided Program to Tell Computers and Humans Apart, etwa:
Computergestütztes Programm, das Menschen und Computer voneinander unterscheidet.
Es dient dazu, bei Formulareingaben sicher zu stellen, daß ein Mensch die Eingaben macht und nicht
ein Programm, das automatisch durch das Web surft und überall, wo es Formulare findet, Spam-Botschaften
einträgt.
Diese Aufgabe wird meistens mit Hilfe von Grafiken gelöst, die schwer erkennbare Zeichenfolgen enthalten,
die die Benutzerin dann in ein Eingabefeld eintippen muß. Diese Lösung ist nicht barrierefrei, da
sie nicht für Blinde geeignet ist. Wir haben uns für eine Lösung entschieden, bei der eine einfache
Rechenaufgabe zu lösen ist. Am erfolgreichsten sind Lösungen, die individuell für die jeweilige
Seite erdacht wurden, da der Aufwand, diese zu knacken, sich für die Angreifer nicht lohnt.
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CSS
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Abkürzung für Cascading Stylesheets. Eine Sprache, die im Gegensatz zu HTML
für Layout-Zwecke entworfen wurde. Mittels CSS wird festgelegt, wie die einzelnen
im Dokument enthaltenen Elemente aussehen sollen: Farben, Größe, Raumaufteilung, Abstände, Breite
und Höhe usw. wird hier bestimmt. Es ist möglich, ein und dasselbe Dokument mittels CSS in gänzlich
verschiedenen Layouts darzustellen, z. B. für die Druckausgabe, für Mobilgeräte oder verschiedene
alternative Layouts für die Bildschirmdarstellung.
Die Arbeit mit CSS erfordert eine grundsätzlich andere Arbeitsweise als jene, die sich historisch
zu Zeiten entwickelt hat, in der HTML-Tabellen als Notbehelf für Layout-Zwecke zweckentfremdet wurden.
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Cookie
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Engl.: Keks. Ein Cookie ist ein kleiner Datensatz, der von einer → Website , die Sie
besuchen, in Ihrem Browser gespeichert wird. Beim erneuten Besuchen der Website oder beim Wechseln auf
eine andere Seite derselben Site kann diese die gespeicherten Daten wieder aus Ihrem Browser abrufen.
Dies kann für die Benutzerin nützlich sein, z. B. weil bestimmte persönliche Einstellungen nicht erneut
eingegeben werden müssen. Allerdings werden Cookies auch benutzt, um Bewegungsprofile der Benutzerinnen
zu erstellen (OmniintrO.de tut das nicht). Aus Sicht des Datenschutzes haben sie daher
einen schlechten Ruf.
Generell zu empfehlen ist, nur jene Cookies zu akzeptieren, die einen nützlichen Zweck für Sie
haben.
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HTML
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Abkürzung für Hypertext Markup Language. Keine Programmiersprache (worauf
Programmierer nachdrücklich bestehen) und auch keine Layout-Sprache, sondern eine Dokumenten-Auszeichnungssprache,
die Elemente zur Strukturierung – ursprünglich wissenschaftlicher – Dokumente enthält.
Während der 90er Jahre wurde HTML mehr und mehr zweckentfremdet, um Layouts zu verwirklichen,
für die HTML nie entworfen worden war. Insbesondere das <table>-Element, eigentlich zur Darstellung
tabellarischer Daten gedacht, wurde zur Realisierung von Layout-Ideen zweckentfremdet, eine
Fehlentwicklung, die z.T. bis heute nicht überwunden ist. Diese Fehlentwicklung wurde durch das Hinzufügen
diverser, rein layout-bezogener HTML-Elemente seitens der damals konkurrierenden Anbieter Netscape
und Microsoft verstärkt.
Mit Verabschiedung des Standards HTML 4 strict bzw. XHTML strict wurde durch das → W3C eine strikte
Rückbesinnung auf das ursprüngliche Konzept der reinen Struktursprache beschlossen. Alle Layout-bezogenen
Angaben sollen fortan mit Hilfe von →CSS realisiert werden (Trennung von Inhalt und Layout).
Obwohl dies seit einigen Jahren dank besserer → Browser immer besser möglich ist,
setzt sich das Konzept bis heute nur sehr zögerlich durch.
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Homepage
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Startseite einer → Website , nicht etwa: Die ganze Website
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Internet
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Weltweites Computernetzwerk. Das Netz ( net ) ist hier technisch zu verstehen, da es sich um eine
Vielzahl von Rechnern handelt, die durch ein Netzwerk verbunden sind. Das Internet bildet die
technische Infrastruktur, auf der verschiedene Dienste laufen – insbesondere das → WWW und
E-Mail.
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JavaScript
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Eine von der Firma Netscape eingeführte Programmiersprache, die vom
→Webbrowser ausgeführt wird. Sie ermöglicht die dynamische Interaktion
mit der Benutzerin und ist nützlich für die sofortige Prüfung von Forumulardaten,
per Mausklick öffnende Menüs und spezielle optische Effekte.
JavaScript kann im Browser abgeschaltet werden. Daher sollte nichts, das von elementarer, also
inhaltlich relevanter Bedeutung ist, von JavaScript abhängig sein.
Nicht zu verwechseln mit der Pogrammiersprache Java, die von der Firma Sun entwickelt wurde.
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„OmniintrO“
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Der Name ist kreatives Pseudo-Latein. Omni bedeutet alle, z. B. ist ein Omnibus
ein Verkehrsmittel, das für alle da ist.
intro kommt von intrare, was eintreten heißt. Gemeint ist also soviel wie
„Eingang (Zugang) für alle“, gemäß der Devise „Webseiten mit offenen Türen“.
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"political correctness"
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Auf diesen Seiten wird durchgehend das „generische Femininum“ verwendet, um Satz-Ungetüme
der Art „JedeR BenutzerIn stellt ihren/seinen Browser (oder gar BrowserIn?) nach ihrem/seinem
Geschmack ein“ zu vermeiden.
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Screenreader
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Software, die den Bildschirminhalt, speziell den eines Browsers, mit Hilfe einer menschenähnlich
klingenden Computerstimme vorliest. Naturgemäß kann diese keine Bilder erkennen und auch keine
logischen Strukturen, die sich nur visuell erschließen. Screenreader werden hauptsächlich von Blinden
oder stark sehbehinderten Anwenderinnen benutzt.
Damit die Navigation damit keine Probleme macht, ist das Konzept der Trennung von Inhalt und Layout besonders
wichtig. Screenreader können am besten arbeiten, wenn sie strukturierte Dokumtente vorfinden.
Der am weitesten verbreitete Screenreader ist „Jaws“ .
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W3C
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Abkürzung für World Wide Web Consortium. Gremium, das die technischen Normen für das WWW
entwirft, diskutiert und verabschiedet. http://www.w3.org
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Website
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Englisch: Web-Präsenz, also das gesamte Projekt einschließlich aller seiner Seiten. Nicht zu verwechseln
mit Webseite (engl.: web page), womit nur eine einzelne Seite gemeint ist, z. B. die
→ homepage . Man beachte den „falschen Freund“: site (engl.) = Platz, Ort
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WWW
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Abkürzung: World Wide Web. Neben E-Mail die populärste Anwendung des
→ Internet . Es besteht aus
einer Vielzahl in → HTML geschriebener Web-Präsenzen (engl. Websites) diverser Anbieter, die
untereinander durch Hyperlinks verknüpft sind. Der Begriff Web (Netz) bezieht sich hier auf diese Links,
die durch Querverweise (Links) zwischen den zahlreichen Webseiten ein Netz bilden.
Das WWW gilt als „killer application“ des Internet, da es diesem zum
Durchbruch verholfen hat.
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XHTML
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Auf XML basierendes → HTML – vom Sprachumfang her nahezu identisch. Wird aus technischen
Gründen vom → Browser meist wie HTML behandelt.
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Yin-Yang
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Das abgewandelte Yin-Yang, das zur Hälfte aus CSS-Quellcode, zur anderen aus
der Oberfläche des Grafikprogramms GIMP besteht, symbolisiert
zweierlei:
Zum einen die Trennung von Inhalt und Layout, zum anderen das Zusammenbringen
von kreativen Ideen und technischer Umsetzung, von dessen Gelingen eine gute Web-Präsenz
abhängt.
Technischer Hinweis: Diese Seite enthält keine Tabelle, sondern ist mithilfe
einer HTML-Definitionsliste <dl> aufgebaut, die für genau diesen Zweck gedacht ist.